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Telerop 2009 - Es ist noch was zu retten

Omid Djalili; Rechte: ARD

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Telerop 2009 - Es ist noch was zu retten

(13/13) Wir dürfen in die Boote
Der Mensch hat seinen Planeten zerstört. Alle Vorbeugungsmaßnahmen kamen zu spät. Die Tragik der 70er Jahre: jeder Staat, jeder Bürger glaubte, die Katastrophe würde ausgerechnet ihn verschonen.[mehr]

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Telerop 2009 - Es ist noch was zu retten (1-3/13)

1. Eisberge

Trinkwasser ist im Jahre 2009 ein Luxusartikel. In Edinburg drohen die Hydrokulturen mangels Wasser zu verdorren. Die Motivatoren der 'Telerop' Jo Wismuth und Pierre van Floot, laden den Eisprospektor Bob Crowly ins Studio ein. Crowly baut Eisfelder in der Arktis ab, hortet die Eisberge, um das Eis später mit Riesengewinnen als Trinkwasser zu verkaufen. Seine Tochter Bets leitet die Eistransporte. Im TV-Studio werden inzwischen auf Monitoren Szenen von 1975 eingeblendet - wie sah es 'damals' aus, und was hätte getan werden müssen, um die Katastophe des Jahres 2009 zu verhindern? Mr.Crowly wird in die Enge getrieben. Endlich verspricht er, einen Eisberg nach Schottland umzudirigieren. Der Berg kentert. Mit ihm Tochter Bets und ihr Freund, der Navigator.

2. Nichts als Sand

Wir befinden uns in einem Studio für Umweltfragen im Jahr 2009. Die Versteppung der Landschaft ist weit fortgeschritten, da in den 70-er Jahren Landschaftspflege vernachlässigt wurde. Brigitte und Edmund Carstens leben als Kolonisten im ehemaligen Schleswig-Holstein. Nach einem Weltplan sollen Kulturen angelegt werden, um die Erdoberfläche wieder zu einer Landschaft zu machen. Die Einsamkeit, die anhaltende Dürre, die nur mühsam zu erreichenden Erfolge werden zu einer fast in eine Katastrophe führende Belastungsprobe für die Familie und den Italiener Benjamino, der sich ebenfalls freiwillig für diese Arbeit gemeldet hat.

3. SOS - Sauerstoff

Ort der Handlung: Südfrankreich im Jahr 2009. Der 60-jährigen Pauline Renoir wird ihre Relaiskarte für die Sauerstoffzuteilung gestohlen. Jetzt muß ihre Tochter Natalie sie für den Rest des Monats am Leben erhalten. Ein verzweifelter Versuch, eine andere Karte zu beschaffen, scheitert. Eine neue Art von Kriminalität ist entstanden: der Kampf um Zuteilungspunkte für die Versorgungszentrale. Natalies Freund, Claude, soll an einem Experiment teilnehmen, das daraus besteht, über der ehemaligen Cote d'Azur einen künstlichen Regen zu erzeugen, um die Smogdecke aufzureißen. Während die Familienmitglieder um das Leben der alten Frau kämpfen, gelingt über der Mittelmeerküste der erste Sonnendurchbruch.

Telerop 2009 - Es ist noch was zu retten

Im regionalen Vorabendprogramm der ARD wurde 1974 die deutsche Science-Fiction-Serie "Telerop 2009 - Es ist noch was zu retten" ausgestrahlt, die eine düsteren Blick auf die Welt in 35 Jahren warf.

Telerop ist ein Fernsehsender, der aus dem Öko-Katastrophengebiet Deutschland berichtet, das in Teilen zu einer Steppenlandschaft geworden ist. Wie sich die Drehbuchautoren Jürgen Voigt und Karl Wittlinger die heutige Welt vor 35 Jahren vorgestellt haben, zeigt der ARD-Digitalkanal EinsFestival ab dem 16. September. Dort wird die 13-teilige Serie jeweils mittwochs um 20.15 Uhr zum ersten Mal wiederholt.