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SENDER: Einsfestival - SENDETITEL: Monsanto, mit Gift und Genen - UNTERTITEL:  - CAPTION:  Einsfestival MONSANTO, MIT GIFT UND GENEN, Dokumentarfilm, Frankreich/Deutschland/Kanada, 2008, Buch und Regie Marie-Monique Robin, am Mittwoch (24.09.14) um 20:45 Uhr..Kritiker weisen darauf hin, dass auch Sicherheitsabstände zwischen Feldern mit genmanipuliertem Saatgut und konventionellem Anbau nicht ausreichen - egal wie groß diese Abstände sind. Ein Kontamination durch Pollenflug lasse sich kaum verhindern..© WDR/Scott Bauer, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung "Bild: WDR/Scott Bauer" (S2). WDR Presse und Information/Bildkommunikation, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation(at)wdr.de; Rechte: WDR/Scott Bauer

Kritiker weisen auf Felder mit genmanipuliertem Saatgut hin.

Monsanto, mit Gift und Genen

Dokumentation Frankreich 2007

Bildformat: 16:9 Tonformat: Audioformat-Icon Stereo

Sendetermin: Mi 24.09.2014, 20.45 - 22.35 Uhr

Kurzinhaltstext

Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns "Monsanto Chemical Works", dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie. Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt "Monsanto" auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde, stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid "Agent Orange" her. Heute sind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten Organismen "Monsanto"-Patente. Diesen Umstand halten viele für bedenklich.

Weitere Info

Das 1901 in Saint Louis im US-Staat Missouri gegründete Unternehmen "Monsanto Chemical Works" war im 20. Jahrhundert weltweit eines der größten Chemieunternehmen, bevor es zum mächtigen Agrochemiekonzern wurde. In der Vergangenheit machte "Monsanto" mehrfach von sich reden. Das Unternehmen produzierte das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid Agent Orange, das heute als chemischer Kampfstoff klassifiziert ist. Zur Produktpalette gehört ferner der umstrittene Süßstoff Aspartam, das Wachstumshormon rBST zur Steigerung der Milchleistung von Rindern sowie die in der Industrie häufig verwendete Substanz PCB, die in Deutschland unter anderem unter dem Handelsnamen Clophen bekannt ist und seit Beginn der 1980er Jahre als hochgiftig eingestuft wird.

Heute ist "Monsanto" weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Biotechnologie. 90 Prozent der heute derzeit angebauten gentechnisch veränderten Organismen, unter anderem Soja, Raps, Mais und Baumwolle, sind "Monsanto"-Patente. Und über kurz oder lang scheint das Unternehmen die gesamte Nahrungsmittelkette zu kontrollieren. Überall auf der Welt gibt es mittlerweile transgene Organismen von "Monsanto". Aber noch nie hat ein agroindustrielles Patent so sehr die Gemüter erhitzt. Der Dokumentarfilm fragt nach den Gründen für die Aufregung und erklärt, worum es bei gentechnisch veränderten Organismen überhaupt geht. Am Ende steht die Frage, ob "Monsanto"-Produkte Fluch oder Segen für die Menschheit sind.

Darsteller/Regie

Regie: Marie-Monique Robin

Hintergrund

Der Dokumentarfilm stützt sich auf bisher unveröffentlichte Dokumente und auf Stellungnahmen von Wissenschaftlern, Vertretern von Bürgerinitiativen, Geschädigten, Rechtsanwälten, Politikern sowie Vertretern der staatlichen Food and Drug Administration (FDA).

Die mit dem angesehenen Journalistenpreis "Albert Londres" ausgezeichnete Regisseurin Marie-Monique Robin hat drei Jahre in Nord- und Südamerika sowie in Europa und Asien recherchiert. Sie hat mit Bauern in Indien, Mexiko und Paraguay gesprochen, um die Geschichte des heute vielleicht mächtigsten Samenherstellers der Welt zu rekonstruieren. Dabei zeichnete sich hinter dem von den Werbekampagnen bedienten Image des sauberen und umweltfreundlichen Konzerns eine gnadenlos nach Marktführerschaft strebende Unternehmenspolitik ab.

Der Film hatte im März 2008 bei seiner ARTE Premiere in Frankreich eine Welle an Reaktionen ausgelöst, wurde vor der Assemblée Nationale und dem Senat gezeigt und in Kopie dem Präsidenten übergeben. Eine besondere Aktualität erhält er durch die momentanen Hungersnöte in Ländern wie Haiti und Ägypten und die politische Debatte in Deutschland über die Zulassung von genmanipuliertem Saatgut.

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