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Hoffnung für Kummerow

Fernsehfilm Deutschland 2008

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Sendetermine

13.06.2012, 07.30 - 09.00

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Beschreibung

In Kummerow liegt der Hund begraben. Wie in vielen Orten der neuen Bundesländer ist der Aufschwung auch hier vorbeigezogen. Nur einer hält dagegen: Oskar Kubiczek, Bürgermeister, Kneipier und Optimist, glaubt an sein Heimatstädtchen. Er sprüht vor unermüdlichem Optimismus und Tatendrang. Doch seine immer neuen Ideen und Projekte - von Freizeitpark und Golfplatz über die Wellnessfarm bis hin zum Werftmuseum - stoßen nicht nur bei den lethargischen Einwohnern auf Ablehnung.

Hintergrund

Henry Hübchen, 1947 in Berlin-Charlottenburg geboren, avancierte nach seinem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin (und einem nicht abgeschlossenen Studium der Physik an der HU Berlin) zu einem der gefragtesten Schauspieler der DDR. So stand er u. a. für "Jakob, der Lügner" (1974, Regie: Frank Beyer), dem einzigen Oscar-nominierten Kino-Film der DDR, vor der Kamera.

In den 80er-Jahren arbeitete Henry Hübchen mit der Rockgruppe City zusammen, für die er verschiedene Lieder komponierte, u. a. den Hit "Casablanca". Zudem war Henry Hübchen in den Jahren 1981 und 1982 DDR-Meister im Windsurfen.

Wegweisend für seine Karriere als Theaterschauspieler war die Zusammenarbeit mit Frank Castorf, die ihn an der Berliner Volksbühne zum Star machte, an der er seit 1974 engagiert war. 1993 wurde Henry Hübchen als Teil des Darsteller-Ensembles "Rheinische Rebellen" mit dem "Friedrich-Luft-Preis" geehrt. Der "Schauspieler des Jahres" 1994 und 2001 wirkte in Inszenierungen von Matthias Langhoff, Fritz Marquardt und Benno Besson mit, spielte erfolgreich am Schauspiel Köln und am Schauspielhaus Hamburg. Zusammen mit Frank Castorf erhielt er 2000 den Theaterpreis Berlin und eine Nominierung für den Nestroy-Theaterpreis. Henry Hübchen führte auch selbst Regie, so inszenierte er u. a. "Der Menschenfeind" von Molière.

Berühmtheit erlangte er mit zahlreichen preisgekrönten Film- und Fernsehrollen - u. a. in Dieter Wedels "Der Schattenmann" (1994), Leander Haußmanns "Sonnenallee" (Bundesfilmpreis 2000) und in Hartmut Schoens mit dem Deutschen Fernsehpreis 2000 und dem Adolf- Grimme-Preis ausgezeichneten Fernseh-Mehrteiler "Warten ist der Tod". Henry Hübchen spielte darin die Rolle des Klaus Kellermann und wurde für seine Darstellung als Bester Schauspieler für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Seine beliebte Kommissar-Rolle im "Polizeiruf 110" des NDR (ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis Spezial) gab er Ende 2005 auf. Anschließend war er in der Rolle des Commissario Laurenti in der gleichnamigen Krimi-Reihe der ARD zu sehen. Aktuell war Henry Hübchen in Dror Zahavis "Der Uranberg" und in dem Zweiteiler "Beate Uhse" präsent.

Im Kino sah man ihn weiterhin in "Sass - Die Meisterdiebe" (2001, Regie: Carlo Rola), "Lichter" (2003, Regie: Hans-Christian Schmid) sowie in der preisgekrönten X-Filme-Produktion "Alles auf Zucker" (2005) an der Seite von Hannelore Elsner unter der Regie von Dani Levy. Für seine Rolle als Jaecki Zucker erhielt Hübchen u. a. den renommierten Deutschen Filmpreis LOLA in der Kategorie Bester Schauspieler sowie eine Nominierung als Bester Schauspieler für den Europäischen Filmpreis. 2006 wurde er außerdem für seine Leistung in "Die Nachrichten" als Bester Nebendarsteller für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Einen großen Erfolg feiert er als exzentrischer Hauptdarsteller in Andreas Dresens Film "Whisky mit Wodka" (2009) und "Lila, Lila" (2009, Regie: Alain Gsponer).

Bis heute stand Henry Hübchen in über 80 Kino- und TV-Filmen vor der Kamera.