Di 09.02. ab 20.15 Uhr
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Ein Film von Diethard Küster
Zu Beginn ihrer Karriere wurde Leonard Cohen, Marianne Faithfull und Willy DeVille eine glänzende Zukunft vorausgesagt. In dem Dokumentarfilm von Diethard Küster erzählen die drei über ihre Hoffnungen, Träume und Enttäuschungen. Entstanden ist eine persönliche, fast poetische Annäherung an die Künstler. Küster zeigt Videoclips und Konzertausschnitte, die den Zeitgeist vergangener Popkultur vermitteln, besucht seine Protagonisten in ihrem Zuhause und führt mit ihnen voller Respekt intime und sensible Interviews. Cohen, der Dichter unter den Rockmusikern, erzählt über das wilde Leben in den Siebzigern und resümiert: "Wir sitzen alle im selben Boot, und jeder versucht, seiner Einsamkeit zu entkommen." Marianne Faithful, einst Muse der Rolling Stones, bekennt, ihr sexuelles Leben sei "ein einziger One-Night-Stand" gewesen. Der romantische Rock-Rebell Willy DeVille hat endlich die Liebe gefunden: "Eine Ersatzdroge, die nicht einfach zu bekommen ist." Nicht nur Willy DeVille glaubt unerschütterlich an "eine bessere Welt, die es irgendwo geben muss."
Di 09.02. um 21.45 Uhr
Di 09.02. um 02.00 Uhr
Mi 10.02. um 15.45 Uhr
Do 11.02. um 05.30 Uhr
Do 11.02. um 10.30 Uhr
Leonard Cohens Lieder altern nicht. Was er macht, ist reine Poesie.
Bevor er seine erste Schallplatte aufnahm, hatte er schon vier Gedichtbände und zwei Romane geschrieben. In Lian Lunsons Film erzählt Leonard Cohen mit seiner unnachahmlichen Stimme über Musik, Frauen, Gott, Zen und die eigene Biographie. 1934 wurde er in einem Vorort von Montreal geboren, 1956 publizierte er seinen ersten Gedichtband. Nach ausgedehnten Reisen durch Europa ließ er sich auf der griechischen Insel Hydra als Schriftsteller nieder. 1967 nach Amerika zurückgekehrt, lebte er eine Zeit lang im legendären New Yorker Chelsea Hotel. Ein Auftritt beim Newport Folk Festival und das Debütalbum "Songs of Leonard Cohen" machten ihn schlagartig als Sänger und Songwriter bekannt. Seither wird er als "Songwriter's Songwriter" hoch geschätzt, als Poet, als Heros der Gegenkultur und nicht zuletzt als "Ladies' Man". All diesen Aspekten seiner Persönlichkeit wird Lian Lunsons Filmporträt gerecht, das von Leonard Cohen, seinem Charisma und seiner unglaublichen Gelassenheit getragen wird. Hinzu kommen alte Filmaufnahmen und Fotos aus dem Familienarchiv des Stars. Als musikalische Folie dient ein Konzert zu Ehren Cohens, das 2005 in Sydney stattfand. Bekannte Interpreten wie Nick Cave, Jarvis Cocker oder Linda Thompson singen Leonard Cohens bekannteste Songs. Am Ende tritt der Star zusammen mit U2 auf.
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