11teilige Dokumentation
Do 25.12. ab 11.45 Uhr (Teil 1-11)
Di 30.12. ab 00.45 Uhr (Teil 1-7)
Do 01.01. ab 17.00 Uhr (Teil 1-11)
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Nach dem großen Erfolg der Serie im Ersten wiederholt EinsFestival die spektakulären Naturdokumentationen der BBC in HD-Qualität. Die Filme zeigen unsere Welt, wie sie nie zuvor zu sehen war - von den großen Flüssen und beeindruckenden Schluchten, über mächtige Berge und geheimnisvolle Höhlen, bis hin zu riesigen Wüsten und weiten Feuchtgebieten.
Fünf Jahre dauerten die Dreharbeiten. 40 Kamerateams waren an 200 Drehorten in allen Ecken der Welt unterwegs. Für ein zentrales Element dieser Serie Luftaufnahmen wurde sogar ein eigenes Kamerasystem entwickelt. Die fernsteuerbare, kreiselstabilisierte 'Heligimbal' Kamera erlaubt erstmals den umfassenden Einsatz von extrem starken Teleobjektiven aus der Luft, was ungeahnte Möglichkeiten eröffnete. Zudem wurden ultramoderne Hochgeschwindigkeitskameras eingesetzt, die sensationelle Aufnahmen in 40 facher Zeitlupe liefern.
EinsFestival zeigt alle elf Teile am ersten Weihnachtsfeiertag und am Neujahrstag
Ein Film von Alastair Fothergill und Mark Linfield
In der ersten Folge führt die Reise vom Nord zum Südpol, um die wichtigsten Einflüsse aufzuzeigen, die auf das Leben auf der Erde einwirken.
Zwar kann Leben an Land ohne Süßwasser nicht existieren, es ist jedoch die Sonne, die letztlich die Existenz aller Tiere und Pflanzen bestimmt. Das schönste Beispiel dafür ist während des arktischen Frühlings zu beobachten. Eine Eisbärenmutter taucht aus ihrem Winterquartier auf, dicht gefolgt von ihren zwei kleinen Jungen. Sie hat nur zwei Wochen Zeit, sie auf eine gefährliche Reise über das gefrorene Meer vorzubereiten, bevor dieses zu schmelzen beginnt und die Eisbärenfamilie ans Land bindet.
Die Neigung der Erdachse zur Sonne beträgt 23,5°. Allein dieses Phänomen bestimmt
unser aller Leben, indem es für die Entstehung der Jahreszeiten verantwortlich ist. Diese lösen wiederum das größte Naturschauspiel auf Erden aus: die Massenwanderungen der Tiere. In Planet Erde werden Luftaufnahmen von einer Million Karibus gezeigt, die auf ihrem Weg durch die eintönigen Weiten der Arktis von Wölfen verfolgt werden. In der Kalahari Wüste unternehmen hunderte Elefanten eine abenteuerliche Reise zu den Sümpfen des Okawango. Mehr als drei Jahre lang nahmen Kameraleute dort die alljährlich durch Fluten entstehenden Veränderungen auf davon vieles in extremem Zeitraffer. Wildhunde, die die Flut nutzen, um Impalas zu jagen, wurden zum ersten Mal aus der Luft gefilmt.
Ein weiterer Höhepunkt ist sicher der Angriff eines Weißen Hais auf eine Robbe. Erst die dank neuester Technik nun mögliche 40 fache Zeitlupe enthüllt die ganze Kraft und die raffinierte Technik des größten Jägers der Ozeane.
Ein Film von Alastair Fothergill und Vanessa Berlowitz
Sobald der Mensch einen Berg erklommen hat, heißt es oft, er hätte ihn 'bezwungen'. Tatsächlich aber wird er immer nur ein Besucher dieser rauen Welt auf Zeit bleiben. Niemand kann auf Dauer in diesen extremen Höhen überleben.
Planet Erde stellt tierische Bergsteiger vor, die es dennoch schaffen, auf den Hängen der mächtigsten Gipfel unseres Planeten zurechtzukommen. Sie leben in außergewöhnlichen Landschaften, geprägt von Felsen, Eis und Schnee eine höchst vertikale Welt, die dem Menschen ebenso fremd erscheint wie ein anderer Planet.
Erstaunlich, dass sie dennoch den Lebensraum für einige der scheuesten und seltensten Tiere unseres Planeten bilden.
Die Reise führt zu den mächtigsten Bergketten der Erde, angefangen bei einem noch
entstehenden Berg in einer der tiefsten Gegenden der Welt, bis hin zum Mount
Everest, dem weltweit höchsten Gipfel.
Ein Film von Alastair Fothergill und Mark Brownlow
Nur drei Prozent des Wassers der Erde sind Süßwasser und dennoch ist dies unsere wertvollste natürliche Ressource. Dort wo es vorhanden ist, bestimmt es alles Leben. Diese Folge verfolgt den Lauf der Flüsse von ihren Quellen in den Bergen bis zum Meer und stellt deren einzigartige und spektakuläre Tierwelt vor.
Die Reise beginnt auf den geheimnisvollen Tepuis im Süden Venezuelas, einer Reihe abgeschiedener, ursprünglicher Hochebenen. Nach jedem sintflutartigen Regenfall sammeln sich die Wasser in Senken, die in kleine Rinnsale überfließen und nach und nach anschwellen, bis sich die Fluten über die 979 Meter hohen Klippen in den tief unten gelegenen Devil's Canyon stürzen und so den Salto Angel bilden, den höchsten Wasserfall der Erde.
Von hier aus geht die Reise weiter flussabwärts bis zu einigen der weltweit spektakulärsten Naturwunder, wie den tosenden Iguaçu Wasserfällen die den breitesten ununterbrochenen Wasserfall bilden und den gefährlichen Gewässern des größten Feuchtgebietes der Erde, dem Pantanal in Brasilien.
Mit einem 1,5 km langen Flug durch die berüchtigten Engen des Grand Canyon in den USA liefert Planet Erde eine neue Sicht auf dieses gigantische Naturdenkmal, das selbst aus dem Weltraum deutlich zu erkennen ist.
Es werden auch weitgehend unbekannte Gegenden besucht. So tauchten Teams unter der Eisdecke des tiefsten Sees der Erde, des sibirischen Baikalsees Lebensraum der weltweit einzigen Süßwasserrobben und riesiger prähistorischer Flohkrebse.
Ein Film von Alastair Fothergill und Mark Brownlow
Was alle Astronauten beim Blick aus ihren Raumkapseln auf die Erde deutlich
erkennen, sind die Wüsten unseres Planeten. Sie bedecken erstaunliche 30 Prozent der gesamten Landfläche. Vom Weltraum aus erscheinen sie leer und leblos. Bei genauerem Hinsehen bietet sich einem allerdings ein ganz anderes Bild.
Auch wenn alle Wüsten einem stetigen Regenmangel ausgesetzt sind, so bilden sie doch das abwechslungsreichste Ökosystem unseres Planeten. Die Wüste Gobi in der Mongolei ist der Lebensraum wilder Baktrischer Kamele, wegen ihres Gangs auch Trampeltiere genannt eines der seltensten Säugetiere der Erde, das nur überlebt indem es seinen Flüssigkeitshaushalt mit Schnee versorgt. In der Atacama Wüste in
Chile überleben Guanakos in der trockensten Wüste der Erde, indem sie den Tau von Kaktusdornen schlecken.
Zwar sind Veränderungen in der Wüste eher selten, sie haben jedoch einen entscheidenden Einfluss auf diese Gegenden. Für Planet Erde wurden einige dieser Veränderungen auf bemerkenswerte Weise festgehalten: vom rund 1.500 Meter hohen
Sandsturm in der Sahara bis hin zum Wüstenfluss, der an nur einem einzigen Tag
Wasser führt.
Ein Film von Huw Cordey und Alastair Fothergill
Höhlen gehören zu den seltenen Lebensräumen, die nicht direkt von der Sonne beeinflusst werden; nichtsdestoweniger werden diese Orte von verschiedenen Tierarten bewohnt.
Diese Folge führt in einige der letzten weitgehend unbekannten Gegenden, die bislang von nur wenigen Menschen betreten worden sind. Die mexikanische Höhle Sotano de las Golondrinas ('Keller der Schwalben') ist ein 400 Meter tiefer senkrechter Schacht. Sie ist zwar tief genug um das Empire State Building in sich aufzunehmen, jedoch wissen nur wenige überhaupt von ihrer Existenz.
Die in den USA gelegene Lechuguilla Höhle ist rund 200 Kilometer lang und liegt 500 Meter tief. In ihr sind große Kammern mit den unglaublichsten Kristallen gefüllt, darunter einige überwältigende Exemplare von sechs Metern Länge. Auch wenn weltweit keine vergleichbar schöne Höhle zu finden ist, hat bisher noch kaum jemand den Namen Lechuguilla gehört.
Die Deer Cave in Borneo bietet tagsüber eine Rückzugsmöglichkeit für drei Millionen Fledermäuse. Ihr Kot ernährt eine unglaubliche Anzahl weiterer Lebewesen. Beleuchtet man einen ihrer gewaltigen Kotberge, so erkennt man plötzlich Millionen Schaben, die darauf und davon leben.
Ein Film von Alastair Fothergill und Vanessa Berlowitz
In dieser Folge führt die Reise in die 'Eiswelten' an den Polen: Größer als die gesamte Fläche der USA oder zweimal so groß wie der Kontinent Australien und dazu völlig von Eis bedeckt, so zeigt sich die Antarktis. Im Gegensatz dazu ist der Nordpol ein Eismeer, das von Land umgeben ist. Egal zu welcher Jahreszeit immer ist es das Eis, das die Regionen beherrscht, ob im Norden oder Süden unseres Planeten. Trotz höchster Anforderungen an die Überlebensfähigkeit trotzen einige Tiere den widrigen Naturbedingungen. Selbst bei 70 Grad Minus und noch dazu in Wochen totaler Finsternis bringen die Kaiserpinguine in der Antarktis ihren Nachwuchs zur Welt. Ein ausgeklügeltes soziales Verhalten verhilft ihnen, die Widrigkeiten des antarktischen Winters durchzustehen und den Nachwuchs auszubrüten.Wale kommen im kurzen Sommer in die Eiskontinente und tauchen gemeinsam in die üppigen Krillschwärme hinein. Mit einer besonderen Technik schaffen es die Schwergewichte der Meere, den winzigen Krill zu konzentrieren, um so schnell und so viel wie möglich von ihm fressen zu können.
Ein Film von Alastair Fothergill und Jonny Keeling
Gras bedeckt mehr als ein Viertel der Oberfläche unseres Planeten und ernährt mehr Wildtiere als jede andere Pflanze. Als Überlebenskünstler ist Gras allgegenwärtig und doch etwas ganz Besonderes. Die großen Graslandschaften stehen daher im Mittelpunkt dieser Folge von Planet Erde.
Seien es riesige Karibuherden, die durch die arktische Tundra streifen, die
geheimnisvollem Mongolischen Gazellen oder Blutschnabelweber, die häufigsten Vögel der Welt, die wie ein Heuschreckenschwarm über die afrikanische Savanne herfallen: Planet Erde zeigt sensationelle Bilder dieser Bewohner der Graswelten. Dabei bleibt es nicht: das Kamerateam wandert mit Yaks durch die tibetische Hochebene und zieht mit Tausenden von Bisons durch die nordamerikanische Prärie. Höhepunkt: Sechs Wochen lang folgt das Kamerateam einem der größten Löwenrudel Afrikas. In der Trockenzeit sammeln sich die Wildtiere an einem der wenigen Wasserlöcher der Region. Mit modernster Nachtsichtausrüstung fängt die Kamera einzigartige Bilder ein: Getrieben vom Hunger versuchen die Löwen immer wieder, einen Elefanten zur Strecke zu bringen. Eines Nachts gelingt es dem Rudel schließlich: Planet Erde zeigt, wie die Löwen nach langen Kämpfen schließlich einen Jungelefanten stellen und überwältigen.
Ein Film von Alastair Fothergill und Mark Brownlow
Meere bedecken zu mehr als zwei Dritteln unsere Erdoberfläche. Alle unsere Kontinente sind von ihnen umspült. Aber wer weiß schon, dass sich das eigentliche wilde Leben in den riesigen tropischen Gewässern nur an den Korallenriffen und über Seegraswiesen abspielt. Auch dem heißen Wüstensand verdankt manches Gewässer ein blühendes Leben. Kolonien von Seevögeln wissen das dann zu nutzen. Ansonsten muss man schon suchen, um dort in den Meeren Leben zu entdecken. Buckelwale acht Monate hungern die Mütter, nur um das Überleben ihres Kalbes zu sichern. Erst wenn dieses kräftig genug ist, schwimmen beide zum Fressen in die rauen, kälteren und gefährlicheren Meere der nördlichen und südlichen Hemisphäre. Mit kräftigem Flossenschlagen wird sich dabei unterhalten.
Delfine zeigen sich beim Beutemachen als außerordentlich erfinderisch. Sie haben gelernt, geradewegs bis auf den Strand zu surfen, um Fische zu jagen. Meeresströmungen versorgen die Gewässer mit Nährstoffen aus der Tiefe. Algen,
Salpen, Krill in großen Mengen können davon existieren. Die winzigen Lebewesen schwappen durch das Wasser und bilden Futter für andere. Aber auch Algentürme so hoch wie dreistöckige Häuser werden auf diese Weise gedüngt und gedeihen prächtig. Seeigel, Seesterne große und kleine, dicke und dünne spielen Räuber und Gendarm. Horden von Seeigeln fallen über den Meeresboden her und fressen weite Gebiete der großen Unterwasserwälder kahl. Seesterne auf Raubzug wurden noch nie so gefilmt.
Ein Film von Alastair Fothergill und Mark Linfield
Die größte Waldlandschaft der Erde ist die Taiga. Wie ein Gürtel liegt sie rund um den nördlichen Erdball. Ein Drittel aller Bäume wachsen hier, mehr als in den tropischen Regenwäldern. Die Taiga produziert soviel Sauerstoff, dass sich dies auf die gesamte Erdatmosphäre auswirkt. Auffallend ist nur, dass sich in diesen riesigen Waldgebieten wenig Tiere zeigen.
Bäume sind großartige Lebensformen, ob Zentimeter groß wie in den arktischen Tundren oder als Riesen wie die Mammutbäume in Kalifornien. Sie sind die Größten von allen auf unserer Erde. Sie erbringen wahre Höchstleistungen, genau wie die Kamera, die sich Meter um Meter den Stamm dieser Giganten hinauf bewegt.
Uralt sind die Grannenkiefern, älter als die ägyptischen Pyramiden. Schon während der Bronzezeit begannen sie zu wachsen, und sie leben immer noch. Lilliputhausen herrscht auf der Südhalbkugel im chilenischen Valdivia Urwald. Die kleinsten Hirsche der Welt mit einer Schulterhöhe von gerade mal 30 Zentimetern oder die kleinste Katze von ganz Amerika durchstreifen den Wald. Die Miniaturkatze, der Kodkod, ist ein fleißiger Mottenjäger.
Ein Film von Alastair Fothergill, Andy Byatt und Penny Allen Planet Erde reist durch die Ozeane der Welt und zeigt das geheimnisvolle Leben der Tiefsee. Obwohl die Meere zwei Drittel der Oberfläche unseres Planeten bedecken, sind sie noch weitgehend unerforscht. Jäger und Gejagte überleben dank besonderer Strategien in den Tiefseewelten.
Vor der Küste Venezuelas begegnet dem Kamerateam ein Walhai. Mit einer Länge von zwölf Metern und einem Gewicht von 30 Tonnen ist es der größte Fisch überhaupt. Der Koloss ernährt sich hauptsächlich von Plankton, doch die Kamera kann zeigen, wie auch zahlreiche Beutefische in dem riesigen Maul des Walhais verschwinden.
Besonders trickreiche Jäger sind die Delfine. Für einen einzelnen Delfin ist es schwierig, Fische zu fangen.
In der Gruppe haben sie mehr Erfolg. Die Delfine kreisen eine Makrelenschwarm ein und treiben die Fische an die Oberfläche. Aus der Luft naht währenddessen ein zweiter Feind: Sturmtaucher. Wie Torpedos stürzen sich die
Wasservögel in den Ozean und tauchen zu den Fischen hinab. Erst wenn die Delfine satt sind, geben sie den Weg frei, und die Makrelen können in sichere Tiefen flüchten. Je tiefer wir tauchen, umso bizarrer werden die Lebewesen, denen wir begegnen: Vampirtintenfische erzeugen ein außergewöhnliches Farbenspiel und verwirren so ihre Räuber. Ein Sägezahn-Schnepfenaal wartet bewegungslos auf Beute.
Vor Mexiko fängt die Kamera eine Art Unterwasserfriedhof ein: Aale, Krabben und Riesenasseln vernichten in wenigen Stunden einen riesigen Fischkadaver. Das Meer hütet noch viele Geheimnisse: Blauwale sind die größten Lebewesen, die je auf der Erde gelebt haben. Doch über ihre Wanderwege wissen die Forscher bisher nur wenig. Auch das Schicksal der Meeresschildkröten liegt noch völlig im Dunkeln. Direkt nach dem Schlüpfen wandern die kleinen Schildkröten ins Meer und verschwinden dann für mehrere Jahre. Erst als erwachsene Tiere kehren sie an den heimatlichen Strand zurück.
(Erstsendung im ERSTEN: 02.04.2007)
Tropische Regenwälder sind die Arche Noah unseres Planeten. Sie beherbergen die Hälfte aller Arten, die es auf diesem Planeten gibt. Und doch wirkt der Dschungel auf den ersten Blick oft seltsam leblos. Die Luft ist erfüllt von einem phantastischen Konzert, trotzdem sucht das bloße Auge oft vergeblich nach dem Urheber der Töne.
Planet Erde ist es gelungen, die großen und kleinen Bewohner des Dschungels mit der Kamera einzufangen: Paradiesvögel werben mit beeindruckenden Tänzen um ihre Weibchen. Brüll- und Klammeraffen turnen durch die Baumkronen. Nachts übernehmen Zikaden und Frösche das Regiment.
Trotz der üppigen Natur ist der Überlebenskampf im Dschungel hart. Nur wer sich an die besonderen Bedingungen
anpasst, kann hier überleben. Die Krabbenspinne zum Beispiel ist eine wahre Spezialistin: Sie verbringt ihr ganzes Leben in einer kleinen mit Wasser gefüllten Kannenpflanze. Dort ernährt sie sich von Mückenlarven und anderen Insekten, die sie aus dem Wasser angelt.
Die Kamera scheint durch den Wald zu schweben und zeigt den Dschungel aus ganz neuer, atemberaubender Perspektive. Mitten im Regenwald treffen wir afrikanische Waldelefanten. Die Tiere ziehen in viel kleineren Gruppen umher als ihre Verwandten in der Steppe. Sie haben eine Art Goldgräberinstinkt entwickelt, denn zum Überleben benötigen sie bestimmte Mineralien.
Zielsicher ziehen die Elefanten zu Schlammlöchern im Wald und buddeln die Bodenschätze aus. Erstmals gelingt es dem Team von Planet Erde, eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen Schimpansen zu filmen. Die größte Schimpansengruppe der Welt verteidigt ihr Territorium gegen eine benachbarte Gruppe. Wissenschaftler haben mehrfach über diese Schimpansenkriege berichtet, bei denen es auch zu Todesfällen kommen kann.
(Erstsendung WDR FS: 10.06.2008)
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