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Gespenster

Fr 23.07. um 20.15 Uhr

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Fr 23.07. um 20.15 Uhr
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Gespenster

Fernsehfilm Deutschland 2005


Personen:
Nina (Julia Hummer)
Toni (Sabine Timoteo)
Françoise (Marianne Basler)
Pierre (Aurélien Recoing)
Oliver (Benno Fürmann)
Kai (Anna Schudt)
Heimleiterin (Claudia Geissler)
Mathias (Pilipp Hauß)
Mathias' Mutter (Victoria Trauttmansdorff)
Vorarbeiter (Peter Kurth)
Agentin (Annika Blendl)
Krankenschwester (Rosa Enskat)
und andere

Kamera: Hans Fromm
Buch und Regie: Christian Petzold

Gespenster, das sind Gestalten, die nicht einsehen wollen, dass sie tot sind. Die herumspuken in den Zwischenreichen, zwischen den Lebenden und den Toten. Die hoffen, dass die Liebe sie wieder lebendig machen kann. Um solche Gestalten geht es in diesem Film.

Ein Mann fährt von Paris nach Berlin. Er sucht seine Frau und wird sie finden, in der Psychiatrie in Spandau. Er wird sie wieder mitnehmen, zurück nach Paris. Die Frau fährt jedes Jahr nach Berlin: Sie sucht verzweifelt ihre Tochter. 1989, da war das Kind drei Jahre alt, ist es entführt worden und seitdem verschwunden. Die Frau entdeckt ein junges Mädchen, Nina. Sie ist alleine, eine Streunerin. Eine junge Frau, die umherzieht mit einer, die Toni heißt.

Toni nimmt Nina mit auf ihrem Weg, den Weg des Erfolgs. Dabei lernen die beiden den Regisseur Oliver kennen. Toni ist eine, die sich die Welt nimmt, eine Diebin. Die Frau glaubt, in Nina ihre Tochter wieder gefunden zu haben.

Christian Petzold, eine Galionsfigur des deutschen Autorenfilms, gehört zu den stärksten Persönlichkeiten der deutschen Filmszene. Seine Filme spüren seismographisch gesellschaftliche Erschütterungen auf, sein Stil - subtil: "Ich bin nicht an Plots interessiert, sondern mehr daran, wie man von einer aufgeladenen Szene zu der nächsten kommt." Der Film "Gespenster" ist ein emotional aufgeladener, eindrucksvoller Beweis für das große Können des international hoch renommierten Petzold.