Do 13.09. ab 15.45 Uhr
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Do 13.09. um 15.45 Uhr
Do 13.09. um 04.00 Uhr
Fr 14.09. um 09.00 Uhr
Elfenkinder
Ein Film von Wolfram Seeger
Über den Zeitraum eines Jahres hat sich der Dokumentarist Wolfram Seeger im Haus Bucken - im Haus der Autisten - aufgehalten. Behutsam und mit viel Geduld nähert er sich den Bewohnern und nimmt Teil an ihrem Alltag. Es ist ein Eintauchen in eine für Normalsterbliche unzugängliche, manchmal schwer erträgliche Welt. Die Bewohner wirken oft wie Schauspieler eines absurden Theaterstücks. Doch führt sie kein Regisseur und niemand kann nachvollziehen, was sie bewegt.
Seeger, der selbst die Kamera führt, sind Bilder gelungen, die spürbar machen, wie schwer die Behinderung der Bewohner ist und wie anstrengend es sein kann, das Leben mit einem Autisten zu teilen. Die Kamera beobachtet zurückhaltend, manchmal ist sie aber auch Ansprechpartner für die Bewohner.
Do 13.09. um 17.15 Uhr
Ein Film von Jörg Laaks
Die großen Opern singen, als Heldentenor auf den berühmten Bühnen stehen und mit der eigenen Stimme das Publikum verzaubern - das war es, was Peter Erfurt immer wollte. Und tatsächlich war der 32-jährige Mann aus Aachen mit auftritten und Gesangsunterricht schon seit Jahren seinen Lebensunterhalt verdient.
Doch dann kam der Tag, der alles ändern sollte: Mit Magenproblemen ging er zu einem Therapeuten. Der renkte ihm den Nacken ein. Doch statt Linderung folgten zwei Schlaganfälle. Tagelang kämpfte Peter Erfurt um sein Leben, verbrachte Monate in einer Reha-Klinik. Als er wieder nach Hause kommt, ist der ambitionierte Opernsänger körperlich und psychisch am Ende. Seine Stimmbänder sind teilweise gelähmt und damit scheint jede Aussicht auf eine Karriere als Opernsänger zerstört.
So wie Peter Erfurt zittert auch die 28-jährige Andrea Berg um ihren Traumjob. Mannschaftsführerin des Volleyball-Bundesligateams vom USC Münster war sie, stand schon 26 mal in der deutschen Nationalmannschaft. Dann kam der Spätsommer 2008: Kreuzbandriss.
Monatelang war an Volleyball nicht mehr zu denken. Ihr ganzes Leben hat Andrea Berg dem Sport gewidmet, nun halten einige die Profi-Karriere der jungen Frau schon für vorzeitig beendet und sehen den Star des Münsteraner Teams schon als Sport-Invaliden. Zu alledem machen auch die Ärzte der ehrgeizigen Andrea Berg wenig Hoffnung.
Zwei Schicksale, zwei Menschen, deren Laufbahnen jäh abzubrechen scheinen. Sie müssen kämpfen und doch auch darüber nachdenken, was kommt, wenn es für den Traumjob nicht mehr reicht. Hat Peter Erfurt doch noch eine Chance, Opernsänger zu werden oder wenigstens als Gesangslehrer sein Geld zu verdienen? Muss Andrea Berg ihre Profikarriere tatsächlich beenden und sich um einen bürgerlichen Beruf kümmern? hier und heute-Reporter Tanja Reinhard und Jörg Laaks haben die Lebenswege der beiden über Monate begleitet und verfolgt, wie sie sich zwischen Kampf, Resignation und neuer Hoffnung entwickelt haben.
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