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Doku am Nachmittag

Starke Frauen

Lea trainiert hart für ihr Diplom.; Rechte: SWR

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Do 09.08. ab 14.45 Uhr
Do 09.08. ab 04.00 Uhr

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Perfekte Mädchen - Do 09.08. um 14.45 Uhr


Do 09.08. um 14.45 Uhr
Do 09.08. um 04.30 Uhr
Fr 10.08. um 09.30 Uhr


Lisa und Lea haben einen Traum: Sie wollen Balletttänzerinnen werden, gefeierte Ballerinas. Beide Mädchen besuchen die weltberühmte John Cranko-Ballettschule in Stuttgart. Die 21-jährige Lea steht kurz vor ihrer Diplomprüfung. Danach erwartet sie ein sogenanntes "Elevenjahr" am Stuttgarter Ballett. Der Leistungsdruck, der während der gesamten Ausbildung auf den Ballettschülern/innen der John Cranko-Schule lastet, lässt auch nach bestandener Prüfung nicht nach - ganz im Gegenteil. Während des Elevenjahres, vergleichbar mit einem Praktikum, muss sich Lea beweisen und versuchen, ein Bühnenengagement für die Zeit danach zu bekommen. Lea ist optimistisch, aber sie hat auch Angst vor dem neuen Lebensabschnitt.

Ohne den unnachgiebigen Druck durch ihre Ballettlehrer fällt es den Tänzern oftmals schwer, die notwendige enorme Disziplin aufzubringen. Lea muss auf vieles, das für junge Erwachsene ihres Alters selbstverständlich ist, verzichten. Die Versuchung, aus dem strengen Disziplinkorsett auszubrechen und unbeschwert ihr Leben zu genießen, ganze Nächte durchzumachen, ist groß. Sie ahnt nicht, welche Überraschungen das Jahr am Stuttgarter Ballett für sie bereithält. Die 11-jährige Lisa hat noch mehrere Jahre Ausbildung bis zur Abschlussprüfung vor sich. Sie absolviert die Grundausbildung der John Cranko-Ballettakademie. Wie jedes Jahr wartet sie voller Nervosität und Angst auf die Zeugnisvergabe. Lisa hofft, dass sie in die nächste Klasse versetzt wird und dass ihr Stipendium weiterläuft. Jedes Jahr müssen Mädchen und Jungen die Schule verlassen: Nur die Besten dürfen bleiben.

Nadia auf den Spuren der Liebe - Do 09.08. um 15.45 Uhr


Do 09.08. um 15.45 Uhr
Do 09.08. um 04.00 Uhr
Fr 10.08. um 09.00 Uhr


Starke Frauen - Erfolg macht einsam?

Viele Frauen sind studiert, haben attraktive Jobs und machen Karriere. Und auch sonst stehen sie 'ihren Mann', treten selbstbewusst auf und wissen, was sie wollen. Aber häufig scheint die hart erkämpfte Gleichberechtigung in Beruf und Gesellschaft dem Beziehungsglück im Wege zu stehen. Gerade erfolgreiche Frauen haben es häufig schwer, den Partner fürs Leben zu finden. - Ist das so? Wenn ja, was erschwert die Suche nach dem richtigen Partner?

Suchen Frauen tatsächlich den Typ "Versorger", der mehr verdient, eine starke Schulter zum Anlehnen bietet, ein paar Jahre älter und damit vermeintlich lebenserfahrener ist? Und suchen umgekehrt Männer wirklich eine Frau, die ihnen in den meisten Bereichen nicht ganz das Wasser, dafür aber die Pantoffeln reichen kann? Was sich wie längst überholte Klischees anhört, wird von Soziologen wie Betreibern von Partnerbörsen bestätigt: Männer orientieren sich bei der Partnerwahl leicht nach 'unten', Frauen dagegen eher nach 'oben' im Hinblick auf Alter, Einkommen und sozialen Status.

Zur Sendungsseite: Nadia auf den Spuren der Liebe [einsfestival].

Mit 30 noch Jungfrau - Do 09.08. um 16.15 Uhr


Do 09.08. um 16.15 Uhr
Fr 10.08. um 06.15 Uhr


Ein Film von Katharina Wulff-Bräutigam

Die Schwestern Ariane (29) und Michaela Krause (34) hatten noch nie Sex. Sie leben beide in einem Dorf in der Eifel im Haus ihrer Eltern. Ariane ist schon einmal geküsst worden, doch bevor sich die Berufsschülerin sexuell auf jemanden einlässt, soll es eben der Richtige sein. Die 29-Jährige surft unentwegt im Internet und hat sich in eine Singlebörse vorgewagt - doch bisher ohne Glück und Erfolg. Bei einem Blind Date trifft sie zum ersten Mal einen jungen Mann, den sie über Facebook kennen gelernt hat. Wird er der Richtige sein?

Arianes ältere Schwester Michaela wurde noch nie von einem Mann geküsst. Die 34-Jährige hat Angst vor Nähe und vor allem davor, dass sie "einen Mann dann nicht mehr loskriegt". Michaela ist sehr schüchtern und eine Außenseiterin. Sie findet sich unattraktiv und ist überzeugt, dass die Männer das auch so sehen. Obwohl sie im 8. Semester Kunstwissenschaften studiert, kennt sie fast niemanden an der Uni. In der Schule wurde sie von ihren Klassenkameraden stark gemobbt und psychisch gequält, was bei ihr tiefe Spuren hinterlassen hat. Michaela zog sich immer mehr zurück. Bis sie Mitte 20 war, ging sie fast gar nicht mehr aus dem Haus. Bis heute hat Michaela Hemmungen, Menschen näher zu kommen. Dabei sehnt sich die 34-Jährige nach einer festen Beziehung und einer eigenen Familie.

Die Eltern Carmen (59) und Rainer Krause (63) wünschen sich Enkelkinder und können nicht verstehen, warum ihre beiden Töchter keinen Mann finden. Sie haben die Hoffnung inzwischen aufgegeben.

Michaela weiß, dass ihr die Zeit davon rennt. Sie will unbedingt etwas an ihrer Situation ändern. In Dortmund trifft sie ihre Freundin Kimberly. Sie will Michaela helfen, ihre Hemmungen zu verlieren und mehr aus sich herauszukommen. Wird sie das schaffen und endlich einen Mann kennen lernen?

Auch Sabine Wilms (41)aus Pforzheim hatte noch nie Sex mit einem Mann. Die Heilpädagogin mag es einfach nicht, wenn ihr ein Mann körperlich zu nahe kommt. Sie verliebt sich grundsätzlich nur in diejenigen Männer, die eigentlich nichts von ihr wissen wollen. Sobald jemand wirkliches Interesse an ihr zeigt, bekommt sie Angst.

Sabine kommt aus einem bürgerlichen Elternhaus, in dem das Thema Sexualität einfach tabu war. Mit 15, in einem Alter, in dem andere ihre ersten sexuellen Erfahrungen sammeln, schloss sie sich einem christlichen Jugendkreis an. Dort waren alle sexuell unerfahren und lebten nach dem Motto "Wahre Liebe wartet bis zur Ehe". Mit 25 Jahren wandte sich Sabine von dieser Szene ab, doch irgendwie hatte sie den Anschluss ans Flirten verpasst. Sabine verabredet sich mit einem Mann, den sie über eine Singlebörse im Internet kennen gelernt hat. Auch er ist Single und dringend auf der Suche nach einer Frau. Werden sich die beiden näher kommen?

Die Liebe begann im Bordell - Do 09.08. um 17.00 Uhr


Do 09.08. um 17.00 Uhr
Fr 10.08. um 05.30 Uhr


Ein Film von Nicole Rosenbach

Als wir Mona (34) zum ersten Mal begegnen, hat sie gerade den Ausstieg aus dem Rotlicht-Milieu geschafft. Sie ist in Ingo (50) verliebt, den sie als Freier im Bordell kennengelernt hat. Mit ihm steht sie jetzt an der Schwelle zu einem neuen bürgerlichen Leben. Ingo bietet ihr die einmalige Chance auf eine liebevolle Partnerschaft. Es ist die "Pretty woman"-story, von der jede Prostituierte träumt. Doch was hat die romantische Filmrolle der Julia Roberts mit Monas Realität zu tun?

Mona lebte über Jahre freiwillig das Leben der Prostituierten "Vivienne". Sie konnte sich viel Luxus leisten, doch Familie und Freunde wandten sich ab. Körper und Seele seien nach den Jahren im Bordell zerstört, sagt Mona.

Jetzt wagt das Paar mit dem Umzug in eine Reihenhaussiedlung einen Neustart. Doch das Milieu hat tiefe Narben hinterlassen. Mona gewöhnt sich nur mühsam an ihren ganz normalen Alltag als Hausfrau. Die 34-Jährige, die früher als Altenpflegerin gearbeitet hat, findet nach den Jahren als Prostituierte keine richtige Aufgabe mehr für sich. "Einmal Hure, immer Hure", sagt sie, wenn es ihr schlecht geht. Mit jedem Rückschlag, gesellschaftlich wieder Fuß zu fassen, bleibt Monas Sehnsucht nach dem schnell verdienten Geld. Nichts ist für die Ex-Prostituierte schlimmer, als von Ingo finanziell abhängig zu sein oder von Hartz IV leben zu müssen. Für die Beziehung ist das in den folgenden Monaten eine schwere Belastungsprobe. Doch der städtische Angestellte Ingo setzt all seine Hoffnungen in die neue Beziehung, die ihm nach der Trennung von seiner Frau so viel Lebensmut gibt.

Ein Jahr lang begleiten wir das ungewöhnliche Paar bei seinen Versuchen, gemeinsam zurück in ein normales Leben zu finden. Die Dokumentation ist Ingos Liebesbeweis: Er will nach den vielen Monaten der Geheimhaltung jetzt offen zu seiner neuen Partnerin mit Vergangenheit stehen.