Fr 10.08. ab 14.45 Uhr
Sa 11.08. ab 07.45 Uhr
Mo 13.08. ab 08.55 Uhr
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Fr 10.08. um 14.45 Uhr
Sa 11.08. um 07.45 Uhr
Ein Film von Jörg Kuchenbecker
Der Entschluss ist schnell gefasst. Das Ticket gekauft und schon geht es los - ein Jahr mit dem Rucksack um die Welt. Spontan und ungeplant. Beim Abschied in Deutschland mischen sich plötzlich Vorfreude und die Angst vor der ungewissen Zukunft. Jörg Kuchenbecker nimmt allen Mut zusammen, erfüllt sich seinen Traum und findet im Rucksack noch Platz für eine Digitalkamera. Damit dokumentiert er ein Jahr lang seine Reiseerlebnisse.
Er beobachtet buddhistische Rituale, durchwandert Wüsten und überquert Gletscher. In Bolivien lernt er Straßenkinder kennen und mit Gouchos lernt er Rinderherden zusammenzutreiben. Flugzeuge, Busse, Autos, Boote, Pferde, Rikschas und natürlich die eigenen Füße sind seine Verkehrsmittel. Er berichtet von neuen Freundschaften und traurigen Abschieden. Immer wieder hat er auch andere Rucksackreisende nach ihren Erlebnissen befragt.
Am Ende ziehen alle "Backpacker" das gleiche Fazit: Nicht nur die Landschaften bleiben unvergessen. Es sind vor allem die Erlebnisse und Erfahrungen mit den zahlreichen fremden Kulturen, die sie noch weit über die Reise hinaus beeinflussen. Ob Angst oder Glück, Überraschung oder Mitleid - nicht einen Moment seiner Reise möchte Jörg Kuchenbecker missen. Mit diesem Film lässt er die Zuschauer an seinen Erlebnissen und Gefühlen teilhaben.
Fr 10.08. um 15.30 Uhr
Sa 11.08. um 08.30 Uhr
Mo 13.08. um 08.55 Uhr
So 19.08. um 05.45 Uhr
Die Post geht um die Welt
Ein Film von Michael Busse und Marie-Rosa Bobbi
Das Geheimnis des Erfolgs ist der Brief. Noch immer bringt die Briefpost dem ehemaligen Staatsunternehmen den größten Gewinn. Doch der schwerfällige Staatsmonopolist Deutsche Post hat sich in den letzten zwanzig Jahren zu einem der erfolgreichsten weltweiten Konzerne entwickelt. Er liefert Dokumente, Pakete, Maschinen, manchmal sogar komplette Fabriken in den letzten Winkel der Erde. Systematisch hat die Deutsche Post in den letzten Jahren wichtige Firmen, wie beispielsweise DHL und EXEL, im In- und Ausland aufgekauft und ist so zum größten Logistikunternehmen der Welt geworden mit heute rund 500 000 Beschäftigten. Mit dem reinen Transport wie bei der alten Briefpost hat moderne Logistik heute nichts mehr zu tun.
Am Beispiel der Deutschen Post und ihres großen Konkurrenten Deutsche Bahn beschreibt die Dokumentation in einer 24-Stunden-Reportage zwischen Bonn, Hongkong, Singapur, London und Hannover, wie die Branche funktioniert - oder auch nicht. Der Briefträger in Berlin dagegen wirkt inzwischen wie der Überlebende aus einer anderen Zeit. Doch noch immer bringt er der Post das große Geld.
Fr 10.08. um 16.15 Uhr
Sa 11.08. um 09.15 Uhr
Mo 13.08. um 09.40 Uhr
Segeljagd um die Welt
Ein Film von Wiel Verlinden
"Gelitten haben wir, kaum geschlafen und gekämpft bis zur letzten Minute, aber wir haben unseren Traum verwirklicht!" Knapp neun Monate und etwa 48.000 Kilometer peitschen Boris Herrmann und Felix Oehme - beide 27 Jahre alt - ihre kleine Rennyacht über die Ozeane. Ihr Ziel: Ein Sieg bei einer der härtesten Segelregatten um den Globus.
Der junge Oldenburger Skipper Boris Herrmann liebt die Extreme, das Abenteuer hinter dem Horizont. Die Liebe zur See stammt von seinem Vater. Schon mit drei Monaten schnallte ihn der Lehrer auf seinen alten Jollenkreuzer und fuhr mit ihm über den Jadebusen. Fasziniert von den Geschichten der alten Segelhelden, deren Bücher er verschlingt, verfolgt er zielstrebig seinen Lebenstraum einer Weltumseglung.
Nach dem Studium und einer erfolgreichen Atlantik-Überquerung meldet er sich zusammen mit seinem Lübecker Segelfreund Felix Oehme für das internationale "Portimao Gobal Ocean Race" an. Mit einem gebrauchten 12 Meter langen Rennboot starten die beiden Segler von Portugal aus zu einem besonderen Rennen, das sie in fünf harten Etappen über Kapstadt, Wellington, Ilhabela und Charleston wieder nach Portimao bringen wird.
Der Film zeigt die beiden Extremsegler beim Duell mit ihren härtesten Gegnern aus Chile, begleitet sie bei Sturm und Flaute, Freude und Trauer. Und fragt sie nach ihren Beweggründen, solche Strapazen freiwillig auf sich zu nehmen. Besondere Höhepunkte sind der "Southern Ocean" und die Rundung von Kap Hoorn.
Die lange Trennung von ihren Freundinnen und von ihren Familien, die plötzliche Krankheit von Boris' Vater, der selbstauferlegte Erfolgsdruck belasten den ohnehin harten Rennalltag. Mit einer kleinen Kamera ausgerüstet vermitteln sie sehr persönliche und ungewöhnliche Eindrücke an Bord ihres kleinen Racers.
"Mental und physisch sind wir an unsere Grenzen gegangen, aber es hat sich gelohnt", heißt es am erfolgreichen Ende der Regatta. Besonders für Boris Herrmann ist klar: "Hier liegt meine Zukunft!"
Fr 10.08. um 17.00 Uhr
Sa 11.08. um 10.00 Uhr
Ein Film von Victor Grandits, Ralf Dujmovits, Wolfgang Feik und David Göttler
Als die Südkoreanerin Oh Eun-Sun am 27. April 2010 den Gipfel der 8091 Meter hohen Annapurna erreichte, ging sie damit in die alpine Geschichte ein: Als erste Frau war es ihr gelungen, alle 14 Achttausender der Welt zu besteigen. Live übertrug das südkoreanische Fernsehen, wie die 44-Jährige die Flagge ihres Heimatlandes in den Schnee steckte. Oh Eun-Sun war damit die Siegerin eines am Ende fast dramatischen Wettlaufs. Über Jahre hatte die Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner in beeindruckender Weise die höchsten Gipfel der Erde erstiegen - 'by fair means', also ohne Verwendung von Flaschensauerstoff in der dünnen Höhenluft.
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