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Mi 11.07. um 14.40 Uhr
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Long Island - Von Manhattan bis Greenport
Ein Film von Sasch Storfner
Neben der Brooklyn Bridge an der Südspitze von Manhattan liegt der zweitgrößte Fischmarkt der Welt: der Fulton Fish Market. Hier landet der Fang von Doug, Bob und Tommy, den letzten Fischern von New York. Sie leben in Greenport auf Long Island, 150 Kilometer von Manhattan entfernt. Im Frühling erwacht der kleine Ort langsam aus seinem Dornröschenschlaf. Dann beginnt die Schollen-Saison. Doug, Bob und Tommy sind die letzten Berufsfischer - dabei war Greenport in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein großer Fischerei- und Walfanghafen. Schon die Poquatuck-Indianer, die als erste die Landzunge an der Gardiners Bay besiedelten, hatten von dort aus gefischt.
Am frühen Morgen fahren die drei in ihren Booten hinaus, im friedlichen Wettbewerb untereinander. Wegen der Fanglimits ist ihr Job längst nicht mehr profitabel. Bobs Frau, die als Immobilienmaklerin teure Villen in der Umgebung von Greenport verkauft, macht zum Beispiel viel mehr Geld als ihr Mann. Die Söhne der letzten Fischer von New York wollen den Job nicht weitermachen. Der eine ist Wasserpolizist in den schicken Hamptons, der andere betreibt einen Fischladen in dem verschlafenen Ort, und der dritte ist ein Lebenskünstler, der sich gerne auf den Dorfpartys herumtreibt.
Greenport liegt auf der Nordgabel von Long Island, noch ohne Trubel wie auf der berühmten Südgabel mit den Seebädern der Hamptons. Aber wegen der Weingüter, die sich im Norden seit Ende der 70er-Jahre angesiedelt haben, wird auch die Gegend um Greenport immer interessanter für Ausflügler aus Manhattan.
Den Fischern ist klar: Sie sind die letzten ihrer Art. Aber ihr Leben als Fischer werden sie bis zum letzten Tag auskosten - jeden Morgen, in der Natur vor den Toren von New York.
Mi 11.07. um 15.25 Uhr
Mi 11.07. um 04.45 Uhr
Mit Ioanna Karystiani auf Kreta und Andros
EIn Film von Vera Botterbusch
Die griechische Inselwelt ist das Zentrum der Geschichten der Drehbuch und Romanautorin Ioanna Karystiani. Mit ihrem Roman "Die Frauen von Andros" hat sie mehr geschaffen als ein beeindruckendes Bild griechischer Seemannsfrauen und ihrer Familien. Sie erzählt von den Sehnsüchten und Konflikten, den tragischen Verstrickungen dieser Frauen so, dass wir unsere eigenen darin erkennen können. Ein weiteres Thema ist die Tradition der Blutrache auf Kreta. Die griechische Ägäis ist wie einst die smaragdene Kulisse für Schicksale und Schauplätze griechischer Tragödien. Die Farben, das Licht, die Küche, die Musik, die alltägliche Arbeit der Hirten und Jäger, der Fischer und Bauern - alles fügt sich zu einem kraftvollen, vitalen und sinnenfrohen Portrait einer Lebenslandschaft. Mit seinen grandios schönen Aufnahmen von Kreta und Andros führt uns dieser Film von Vera Botterbusch in eine Welt jenseits der touristischen Bildbände, die unsere Vorstellung der griechischen Inselwelt prägen.
Mi 11.07. um 16.10 Uhr
Do 12.07. um 09.05 Uhr
Von der Sintflut ins Treibhaus
Ein Film von Dethlev Cordts und Nicola von Oppel
In seinem Sciencefiction Roman "Der Schwarm" erzählt der Autor Frank Schätzing eine Geschichte, in der Lebewesen im Ozean nach jahrelangem Missbrauch durch den Menschen zurückschlagen. Was ist an diesem Erfolgsthriller Fiktion und was ist Realität? Das ist die Ausgangsfrage einer neuen Fernsehdokumentation über die Meere. 200 Monate und 200 Tage reisten die Filmemacher Dethlev Cordts und Nicola v. Oppel um die Welt, um den Zustand unserer Meere und unseres Planeten zu dokumentieren. Zu den brennenden Themen gehören die Auswirkungen des globalen Wandels auf die Tiefsee und die Ökosysteme im Meer. Auf zwei Expeditionen des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) blickten sie hinter die Kulissen der Meeresforschung und sammelten einmalige Aufnahmen aus der Tiefsee. Die ARD Dokumentation bietet gleichzeitig eine Bestandsaufnahme und einen Blick in die Zukunft.
Mi 11.07. um 16.55 Uhr
Do 12.07. um 09.50 Uhr
Höher, wärmer, saurer
Ein Film von Dethlev Cordts und Nicola von Oppel
In Frank Schätzings Bestseller "Der Schwarm" werden ökologische Katastrophen Realität: Tsunamis überrollen Europas Küste und ganze Kontinentalhänge brechen in sich zusammen. Was ist Fiktion und wieviel wissenschaftliche Realität birgt der Ökothriller? Themen der Dokumentation sind die Auswirkungen des globalen Wandels auf die Meere. Gleichzeitig liefert sie eine Bestandaufnahme und Zukunftsprognose. Mit ihrer Dokumentation der wichtigsten Prozesse im Ozean, den Erkenntnissen aus der Meeresforschung sowie den Einschätzungen von Frank Schätzing und Robert Atzorn gelingt den Autoren des Films ein umfassender Überblick über den Zustand unserer Meere.
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