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Dokumittwoch

Jan Delay & Disko No. 1

Jan Delay; Rechte: WDR

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Mi 13.06. ab 20.15 Uhr
Mi 13.06. ab 00.55 Uhr
Do 14.06. ab 14.45 Uhr
Do 14.06. ab 04.00 Uhr

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Jan Delay & Disko No. 1 - Mi 13.06. um 20.15 Uhr


Mi 13.06. um 20.15 Uhr
Mi 13.06. um 00.55 Uhr
Do 14.06. um 14.45 Uhr
Do 14.06. um 04.00 Uhr


Nächste Station Bahnhof Soul
Ein Film von Manuel Unger

Jan Phillip Eißfeldt ist einer der beliebtesten und vielseitigsten Musiker der Republik. Absolute Beginner hieß die HipHop-Band, die ihn zum Popstar machte. 2001 erschien sein erstes Soloalbum "Searching for the Jan Soul Rebels". Hier zeigte er, dass politische Inhalte und Reggaemusik mit deutschen Texten nicht peinlich klingen müssen. Fünf Jahre später kam mit "Mercedes Dance" ein Funk- und Soul-Album mit Hits wie "Klar" und "Feuer", das mittlerweile Platinstatus erreicht hat. Für August 2009 ist nun der Nachfolger "Wir Kinder vom Bahnhof Soul" angekündigt.

Das Filmteam hat den Ausnahmekünstler und seine Band Disko No.1 über ein Jahr begleitet. In der 45-minütigen Dokumentation von Manuel Unger bekommt der Zuschauer einen Einblick, wie akribisch und detailversessen die Musiker die neuen Stücke arrangieren, proben und einspielen. Wer bisher nur Jan Delays Musik kannte, wird mit diesem Film einen facettenreichen und perfektionistischen Künstler kennen lernen.

Von Wegen - Mi 13.06. um 21.00 Uhr


Mi 13.06. um 21.00 Uhr
Mi 13.06. um 01.40 Uhr
Do 14.06. um 15.30 Uhr
Do 14.06. um 04.45 Uhr
Fr 15.06. um 09.00 Uhr


Dokumentarfilm Deutschland 2009
Ein Film von Uli M. Schueppel

Am Mittag des 21. Dezember 1989 machen sich die Musiker, der zur damaligen Zeit als westdeutscher Kultexport gefeierten Band "Einstürzende Neubauten" von West-Berlin aus auf den Weg zu ihrem ersten Konzert in Berlin-Ost, der (noch) Hauptstadt der DDR. Und noch ist es ein langer, ungewöhnlicher Weg von Kreuzberg nach Lichtenberg - in den Wilhelm-Pieck-Saal des VEB Elektrokohle. Noch steht die Mauer und noch gibt es Grenzkontrollen.

Der mit der Band befreundete Filmemacher Uli M Schueppel begleitete die "Einstürzenden Neubauten" durch diesen besonderen Tag und drehte auf Video mit. Zum einen werden historische, bisher unveröffentlichte Aufnahmen (Fahrt der Musiker, Ausschnitte aus dem Konzert u. a.) gezeigt, kontrastierend dazu wird der 21. Dezember 1989 aus der Erinnerung damaliger Konzertbesucher erzählt.

Duelle -Mi 13.06. um 21.00 Uhr


Mi 13.06. um 21.00 Uhr
Mi 13.06. um 01.40 Uhr
Do 14.06. um 15.30 Uhr
Do 14.06. um 04.45 Uhr
Fr 15.06. um 09.00 Uhr


Elizabeth Taylor gegen Richard Burton
Ein Film von Stephan Lamby und Michael Wech

Eigentlich sind die beiden in den 60er und 70er Jahren ein Traumpaar: Elizabeth Taylor gilt als eine der schönsten Frauen der Welt, Richard Burton als einer der besten Schauspieler. Auch der Anfang ihrer Beziehung könnte kaum glamouröser sein. Die beiden verlieben sich bei den Dreharbeiten des Monumentalfilms Cleopatra; Taylor gibt die Titelheldin, Burton ihren Geliebten Marc Anton. Ihr Regisseur fühlt sich 'wie eingeschlossen mit zwei Tigern im Käfig'. Schnell wird die Liebesaffäre öffentlich. Beide sind verheiratet. Ein Skandal. Sogar der Vatikan schaltet sich ein. Elizabeth Taylor und Richard Burton lassen sich von ihren jeweiligen Ehepartnern scheiden und heiraten.

Doch der Ehealltag des Traumpaares entwickelt sich zum Albtraum. Burton wird von tiefem Neid getrieben: Seine Frau hat bereits zwei Oscars gewonnen. Er dagegen wurde siebenmal nominiert - ohne je ausgezeichnet zu werden. Ehemalige Angestellte der beiden berichten von Alkoholexzessen, Beschimpfungen, sogar von Gewaltausbrüchen. Elizabeth Taylor und Richard Burton finden schnell heraus, dass sie nicht nur Liebe füreinander empfinden, sondern auch Hass. Die enormen Spannungen im Hause Taylor/Burton bleiben auch der Regenbogenpresse nicht verborgen. Dankbar greifen die Reporter jeden noch so kleinen Streit auf. Und das Schauspieler-Duo spielt das böse Spiel gerne mit. All die Schlagzeilen steigern ihren Marktwert ins Unermessliche. Zehnmal steht das Duo gemeinsam vor der Kamera, aber ihre überzeugendsten Auftritte haben sie stets in ihrem halböffentlichen Privatleben. Peinliche Bloßstellungen und Demütigungen wechseln mit hochdramatischen Versöhnungsszenen. Ein Psychokrieg.

Der bizarre Kampf zwischen Elizabeth Taylor und Richard Burton wird sogar auf der Leinwand verewigt. In 'Wer hat Angst vor Virginia Woolf?' bekriegen sich beide bis aufs Messer. Zehn Jahre hält die Ehe mehr schlecht als recht, dann bricht sie mit lautem Getöse auseinander. Schon ein Jahr nach der Scheidung flammt ihre Leidenschaft wieder auf. Sie heiraten ein zweites Mal - und verfallen erneut den alten Ritualen aus Suff, Zynismus, Langeweile und Rauferei. Diese Ehe hält nur ein knappes Jahr. Dann ist das historische Ehe-Duell endgültig entschieden. Beide haben verloren, sich physisch und psychisch verausgabt.

Michael Wech hat das Duell 'Taylor gegen Burton' umfassend recherchiert. Er hat an Originalschauplätzen in den USA, in England und der Schweiz gedreht und mit zahlreichen Zeitzeugen gesprochen.