Mi 23.05. ab 14.45 Uhr
Do 24.05. ab 09.00 Uhr
Fr 25.05. ab 05.30 Uhr
Möchtest du diese Seite weiterempfehlen? Dann nutze diesen Service.
Mi 23.05. um 14.45 Uhr
Do 24.05. um 09.00 Uhr
Fr 25.05. um 05.30 Uhr
Junger Dokumentarfilm
Ein Film von Vera Vogt
Vier ehemalige Freunde aus der Hamburger Punkszene treffen sich nach zehn Jahren wieder und betrachten ihren Werdegang.
Obwohl sich die Freunde früher intensiv durch ein gemeinsames Lebensgefühl verbunden gefühlt haben, sind sie sich heute eher fremd. In der Auseinandersetzung mit der Frage nach der Jugend und dem Glück versuchen sie, die gemeinsame Lebensphase zu interpretieren und in ihre Biographie einzuordnen. Es ergeben sich zum Teil unvereinbare Brüche und Kontraste aber auch Kontinuitäten.
Mi 23.05. um 15.45 Uhr
Mi 23.05. um 04.00 Uhr
Fr 25.05. um 09.00 Uhr
Ein Film von Carsten Fiebeler und Michael Boehlke
Punk im Osten, das war Subkultur im anderen Deutschland, das war Tumult, das war totale Verweigerung. Die Punks in der DDR stießen an die Grenzen eines Systems, das seine Jugend steuern wollte. Im Konflikt zwischen Kollektiv und Individuum, Zukunftsnorm und Lebenslust, schrieben sie ein bizarres Kapitel ostdeutscher Geschichte. Der Film porträtiert sechs Protagonisten der frühen Ostpunk-Bewegung über das Ende der DDR hinaus, erzählt von Anpassung, Konsequenz, Zwängen, Unabhängigkeit und von der Verwandlung einer allgemeinen Verweigerung in künstlerische und politische Praxis.
Aktuelle Filmaufnahmen werden mit unveröffentlichtem Original Super-8-Material kombiniert, DDR-Propagandafilme prallen auf Animationen mit Clipcharakter. Fotos und Filme zu Ostpunk waren in dieser Fülle bisher nicht zu sehen. Die ehemals illegalen Aufnahmen von DDR-Punkbands dürften in dieser Bandbreite bisher einmalig sein.
Die Malerin Cornelia Schleime entwickelte eine unkonventionelle Bildsprache, die sich dem festgelegten Formen-Inventar des sozialistischen Realismus verweigerte.
Bernd Stracke war Sänger der legendären Leipziger Punkband "Wutanfall". Sein Protest gegen ein totalitäres System war bewusst und politisch. Er wurde zweimal inhaftiert und sah sich gezwungen, die DDR zu verlassen. Colonel ist sicher derjenige, der am kühnsten das DDR-Regime in Frage stellte. Er war eine zentrale Figur der Ostberliner Punkszene.
Daniel Kaiser spielte bis 1983 Bass in der Ostberliner Punkband "Planlos". Auch er verließ die DDR, ging nach Italien, wo er über Jahre in verschiedenen Theatern arbeitete.
Mita Schamal hat sich äußerlich am weitesten von ihrer Vergangenheit entfernt. Die unkonventionelle Art des Punk und die Unbeschwertheit einer Junggebliebenen hat sie sich dagegen bewahrt. Doch diese Unbeschwertheit bleibt überschattet von einem schweren Bruch in ihrer Biografie. 1983 wurde die Ostberliner unkband "Namenlos" aufgrund ihrer drastischen politischen Texte inhaftiert. Mita war Schlagzeugerin und damals 17 Jahre alt. Bis heute hat sie mit den psychischen Folgen ihrer Inhaftierung und ihrer Verzweiflung danach zu kämpfen. Als Mutter einer Tochter versucht sie, Teil einer Gesellschaft zu werden, die auch nach der DDR nicht die ihre ist.
Mike Göde spielte in der DDR in mehreren Ostberliner Punkbands. Sein Lebenslauf behauptet am radikalsten die Vereinbarkeit von Punkrock-Vergangenheit mit bürgerlicher Gegenwartsexistenz. Er wohnt mit seiner Frau im selbstgebauten Eigenheim und liebt es, teure Autos zu fahren. Er arbeitet als selbständiger Subunternehmer auf den Baustellen Berlins. Das lässt ihm Freiraum für seine zweite Existenz als Sänger und Kopf der Hardcorepunkband "Punishable Act".
Mi 23.05. um 17.15 Uhr
Do 24.05. um 10.00 Uhr
Fr 25.05. um 06.30 Uhr
Ein Film von Katrin Focke
Was haben die Scorpions, Hansi Hinterseer und die italienische Opernsängerin Patricia Ciofi gemeinsam? Sie alle haben Fans, die sehr viel auf sich nehmen, um ihren Idolen nahe zu kommen. Die BR-Reporter sind einigen dieser leidenschaftlichen Musikfreunde auf den Reisen zu ihren Lieblingsstars gefolgt.
Diese Seite speichern oder weiterempfehlen