Di 08.05. ab 14.45 Uhr
Di 08.05. ab 04.00 Uhr
Sa 12.05. ab 10.45 Uhr
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Di 08.05. um 14.45 Uhr
Di 08.05. um 04.00 Uhr
Sa 12.05. um 10.45 Uhr
Ein Film von Luise Wagner und Anna Grün
Ihr Leben beginnt ganz unten, am Rande des Abgrunds. Aber sie schaffen es ganz weit nach oben - als Politiker, Top-Manager, Spitzensportler oder Künstler. Schlagerproduzent Jack White ist nur einer von den "Starken". Was ist es, woran die einen wachsen und die anderen zerbrechen? Gibt es ein "Sieger-Gen", das gegen alle Widrigkeiten schützt? Der Film begibt sich auf Spurensuche, was Menschen robust gegen die Schicksalsschläge des Lebens macht.
Di 08.05. um 15.30 Uhr
Di 08.05. um 04.45 Uhr
Mi 09.05. um 09.00 Uhr
Sa 12.05. um 11.30 Uhr
Ein Film von Marc Wiese
Die Blutrache bestimmt das Leben vieler Menschen. Tausende können ihre Häuser aus Angst vor den Rächern nicht mehr verlassen. Ihnen droht der Tod, sobald sie über ihre Türschwelle treten. Eine deutsche Nonne stemmt sich gegen den KANUN - ein Jahrhunderte alter Kodex zu Ehre und Rache in Albanien.
Ganze Familien sind auf der Flucht vor dem Rächer. Sie sind Gejagte, sie wissen nicht, wann die tödliche Kugel kommt. "Der Rächer weiß, wo wir leben. Wir müssen verschwinden", sagt der Mann und schaut zu seinen Söhnen hinüber. "Soll er mich doch erschießen, aber nicht meine Kinder."
Auch Christian fürchtet den Rächer. Er kennt jeden Fleck an der Wand. Stundenlang beobachtet er, wie die Schatten durch das Zimmer wandern. Über ihm hängt ein Bild seines Vaters, dem er all das zu verdanken hat. Vor zwölf Jahren mordeten sein Vater und sein Onkel, seitdem ist Christian in diesem Raum wie eingesperrt. Seine letzte Hoffnung ist die deutsche Ordensschwester Christina Färber.
Sie ist eine Vermittlerin, sie versucht das fast Unmögliche: Verfeindete Familien sollen auf Rache verzichten und sich versöhnen. Nur in wenigen Fällen hat sie Erfolg. "Ich habe schon so viele Menschen mit einer Kugel im Kopf auf dem Boden liegen sehen", sagt sie. Denn der Kanun, das albanische Gewohnheitsrecht, ist unerbittlich: "Die geraubte Ehre kennt keine Buße. Sie kann nicht verziehen werden. Die geraubte Ehre wird nur durch das Vergießen des Blutes ersetzt."
Ein Film über Familien "in der Blutrache", die nach dem Gesetz der Ehre leben und töten. Und über eine Nonne, die für das Überleben kämpft.
Di 08.05. um 16.15 Uhr
Mi 09.05. um 05.30 Uhr
Mi 09.05. um 09.45 Uhr
Sa 12.05. um 12.15 Uhr
Ein Film von Eva Müller
Die Mädchen in der Jugendarrestanstalt Wetter bei Hagen sind zu jung für das Gefängnis und werden trotzdem schon mit Härte und Haft bestraft. Die Jüngsten hier sind 14, sie kommen häufig aus armen Familien, haben keine gute Ausbildung. Viele von ihnen sind Gewalt gewohnt. Ob wegen Diebstahl, Körperverletzung oder Schule schwänzen: In Wetter hat sich die Zahl der Einlieferungen in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Die Zellen sind voll, denn Arrest ist kostengünstig: Keine Begleitung auf Dauer, nach wenigen Wochen vorbei. Wegschließen und auf den Schockeffekt hoffen, das fordern die Hardliner der Republik für diese Mädchen. Doch was passiert mit ihnen während der Haft?
Der Film begleitet sie vor, während und nach dem Arrest: Nadine, zum Beispiel, ist 16. Sie hat geklaut und muss sechs Wochen in Wetter bleiben. Ihr acht Wochen altes Baby wartet im Mutter-Kind-Heim und bei der Großmutter auf sie. Was bringt der Arrest für sie? Oder Josy, die in Wetter zum ersten Mal über ihre wirklichen Probleme spricht. Als sie wieder frei und zu Hause ist, wünscht sie sich in den Arrest zurück. Mädchenarrest: Erziehung oder nur Bestrafung? Ein Film über die Frage, was der Staat noch tun kann, wenn die Kinder aus dem Ruder laufen und zu Hause keiner da ist.
Di 08.05. um 17.00 Uhr
Mi 09.05. um 06.15 Uhr
Sa 12.05. um 13.00 Uhr
Ein Film von Peter Schran
Mit mehreren Millionen Euro sollte die Situation in den Gefängnissen, die "Zeitbombe Knast", entschärft und menschlicher gestaltet werden. Auslöser war der Foltermord an einem jungen Strafgefangenen im Siegburger Gefängnis vor einigen Monaten. Was ist seit dem Mord in Siegburg tatsächlich passiert?
Story-Autor Peter Schran und sein Filmteam hatten exklusiv die Möglichkeit, mehrere Monate lang den Gefängnisalltag zu dokumentieren. Zum Beispiel das Jugendgefängnis Herford in Ostwestfalen. Es ist mit der Justizvollzugsanstalt Siegburg vergleichbar, ist ebenso groß und ebenfalls alt. Auch im Herforder Gefängnis wächst der Anteil brutaler, verrohter Insassen, die aus zum Teil katastrophalen Lebensverhältnissen kommen und als "nicht therapierbar" gelten. Dort gibt es nicht nur die größte "Russen"-Gang, auch viele gewalttätige Neonazis sind in Herford inhaftiert. Zugleich befindet sich dort die landesweit größte sogenannte Absonderungsabteilung für Vergewaltiger und andere Gewalttäter - eine explosive Mischung.
Die story zeigt schonungslos den Alltag hinter Gittern. Eine Geheimwelt mit brutalen Regeln.
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