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Einsfestival macht Hundefernsehen

Wo Bello und Sugar Urlaub machen

Christine König, die Besitzerin der Hundepension, mit ihren Zöglingen.; Rechte: NDR

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Di 01.05. ab 15.55 Uhr
Di 01.05. ab 02.45 Uhr
Mi 02.05. um 09.00 Uhr
Sa 05.05. um 11.30 Uhr

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Wo Bello und Sugar Urlaub machen


Di 01.05. um 15.55 Uhr
Di 01.05. um 02.45 Uhr


Die Hundepension
Ein Film von Uta König

Die zweijährige Mascha, die kapriziöse Madame Pierre und der schöne Enzo, ein stattlicher Neufundländer - sie alle wohnen in der Hundepension von Christine König. Nur vorübergehend, nämlich dann, wenn ihre Frauchen und Herrchen verreist sind. Die Vierbeiner machen dann ihrerseits Urlaub in einem Backsteinhaus mit großem Garten am Rande von Pinneberg bei Hamburg.

Ständig ist diese Hundepension ausgebucht, denn die Eigentümerin geht sehr gut mit ihren Zöglingen um und wird von allen als Alphatier anerkannt, auch von den als schwierig eingestuften Hunden. Herrchen und Frauchen dagegen können sich oft gar nicht vorstellen, dass ihr Hund kein Heimweh hat. Doch "hier blüht so mancher Hund erst richtig auf", sagt Christine König. Die 35jährige Tierpflegerin sperrt die Mitglieder ihrer Hunde-WG nicht in Zwinger, sondern lässt sie überall in der Villa frei herumlaufen - außer in den beiden Privaträumen. Seit zehn Jahren gibt es dieses Hundehotel, für 25 Euro pro Tag, all inklusive und artgerecht.

Die Autorin Uta König hat mit einem Filmteam die Hunde-WG und deren Chefin, aber auch einige HundebesitzerInnen beobachtet. Herausgekommen ist ein amüsanter, aber durchaus auch informativer Film über den richtigen und manchmal auch falschen Umgang mit Hunden.

Helden auf vier Pfoten - Weggefährte und Lebensretter


Di 01.05. um 16.45 Uhr
Di 01.05. um 04.45 Uhr
Mi 02.05. um 09.00 Uhr
Sa 05.05. um 11.30 Uhr


Ein Film von Corinna Faith und Ida Ven Bruusgaard

Kein Tier ist uns Menschen so nah wie der Hund. Seit Jahrtausenden helfen Hunde beim Hüten von Schafen und bei der Jagd; sie sind treue Begleiter und zuverlässige Beschützer. Hunde verstehen, was wir Menschen fühlen. Diese Fähigkeit, unterscheidet sie von allen anderen Haustieren. Doch wie ist diese einzigartige Verbindung zwischen Mensch und Hund entstanden? Mit außergewöhnlichen Bildern aus aller Welt erzählt dieser Film eine der spannendsten Geschichten, die die Evolution jemals geschrieben hat - vom wilden Wolf zum besten Freund des Menschen.

In fast allen Kulturen leben Menschen und Hunde Seite an Seite. Etwa 400 verschiedene Rassen gibt es heute. Nach aktuellen Erkenntnissen stammen alle Hunde von Wölfen ab. Doch wann und wie aus Wölfen Hunde wurden, darüber rätseln Forscher bis heute: Der Biologe Raymond Coppinger ist sich sicher, dass der Müll unserer Vorfahren vor etwa 15.000 Jahren die Wölfe in Menschennähe lockte. Möglicherweise profitierten damals besonders die Wölfe, die sich möglichst nahe an Menschen heran trauten - ein Phänomen, das Coppinger bei Hunden noch heute auf Müllkippen in Mexiko City beobachtet.

Wie kein anderes Tier hat der Mensch den Hund geformt - und umgekehrt: In Mexiko werden Nackthunde als mystische Tiere verehrt - den Welpen schreiben die Menschen heilende Kräfte zu. Bis heute sichern Schlittenhunde den Inuit in der Arktis das Überleben. Trotz Hightech-Alarmanlagen sind Wachhunde noch immer der wirksamste Schutz vor Einbrechern. Doch selbst im Chihuahua und der Deutschen Dogge schlummern noch immer die Instinkte ihres Urahns, des Wolfes. So nutzen Schäfer in Schottland den Jagdinstinkt ihrer Border-Collies: Unermüdlich treiben die durchtrainierten Hunde die ihnen anvertrauten Schafe zusammen - anders als Wölfe krümmen sie allerdings keinem Schaf auch nur ein Haar. Längst nicht alle Rätsel der einzigartigen Beziehung zwischen Mensch und Hund haben Wissenschaftler gelöst - doch in einem sind alle sich einig: Ohne Hunde wären wir Menschen nicht das, was wir sind.