Di 24.04. ab 14.45 Uhr
Di 24.04. ab 04.00 Uhr
Mi 25.04. ab 09.00 Uhr
Sa 28.04. ab 10.45 Uhr
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Di 24.04. um 14.45 Uhr
Di 24.04. um 04.00 Uhr
Mi 25.04. um 09.00 Uhr
Sa 28.04. um 10.45 Uhr
Ein Film von Steffi Illinger
Sie heißen Sepp oder Schorsch, sie sind bodenständig und urbayerisch. Sie pflegen das Brauchtum und den bayerischen Dialekt. Und sie sind homosexuell: "D'Schwuhplattler", die erste schwule bayerische Volkstanzgruppe. Ein preisgekrönter Film von Steffi Illinger.
Ihre Heimat geht ihnen über alles. Einige unter ihnen sind tief gläubig. Sie tragen Schnauzbart, Haferlschuhe und Hirschlederne und verehren Ludwig II, ihren "Kini". Ob "Schnacklwalzer", "Holzhacker" oder "Mühlradl" - die zünftigen Münchner Plattler-Burschen studieren ausdauernd, diszipliniert und mit Hingabe alpenländische Volkstänze ein.
Di 24.04. um 15.30 Uhr
Di 24.04. um 04.45 Uhr
Sa 28.04. um 11.30 Uhr
Ein Film von Galina Breitkreuz
Der Hamburger Isemarkt ist Tableau eines Films, der die Geschichten dreier ungewöhnlicher Frauen erzählt. Protagonistinnen sind Mutter Kröger (62) aus Ochsenwerder mit ihrer Tochter Marina, Kräuterfee Ina Sommer-Rathjens und Gemüsefrau Christa Opitz. Doch nicht nur die große Showbühne Isemarkt steht im Mittelpunkt. Es geht auch um das Leben hinter der Fassade - erstaunliche und ungeahnte menschliche Einblicke hinter der Kulisse.
Di 24.04. um 16.15 Uhr
Mi 25.04. um 05.30 Uhr
Sa 28.04. um 12.15 Uhr
Heimat im Olympiadorf
Ein Film von Almut Gronauer
Das Olympiadorf war visionär, ein Vorzeigeprojekt, gebaut für die "heiteren Spiele" 1972 in München. Dass die Spiele vom Grauen des Terrors überschattet wurden, ist bekannt. Doch was wurde aus dem Stadtviertel, auf das vor 36 Jahren die Welt mit angehaltenem Atem blickte? Auch wenn es dem allerersten Blick nicht immer standhalten mag und als Betonburg verschrien ist - für seine Bewohner ist das Olydorf "Der schönste Beton Münchens". Wie jede Trutzburg verbirgt es seine Schätze im Inneren: Weil es autofrei ist, gibt es auf seinen Wegen viel Platz für Zwischenmenschliches. Spielplätze, Treffpunkte, sogar einen See kann das Dorf sein eigen nennen. Vor allem aber seine Bewohner zeichnen das Dorf aus. Da gibt es die Urgesteine des Olydorfes, die schon früh aus Überzeugung hier eingezogen und mittlerweile zusammen mit der Anlage in die Jahre gekommen sind.
Der Bewohner-Mix ist bis heute ungewöhnlich und spannend. Viele Akademiker leben hier -Architekten, Ingenieure, Lehrer und Politiker. 45 verschiedene Nationen treffen aufeinander. Tobias Ranzinger ist eine Weile in das Dorfleben eingetaucht. Er trifft Heinz Summerer, den Olympiapfarrer von 1972, der dem Olydorf bis heute treu geblieben ist und lange als heimlicher Bürgermeister des Dorfes galt. Er begleitet Melanie Kühnemund, eine Ghanaerin, die mit ihrem deutschen Mann seit vielen Jahren im Olydorf eine zweite Heimat gefunden hat. Er trifft "Ureinwohner" und junge Familien, die versuchen, den Geist der älteren Generationen ins Heute hinüberzuretten. Und nicht zuletzt stattet er der "kleinen Schwedin" einen Besuch ab. Dahinter verbirgt sich die ungewöhnliche - aus Schweden stammende - Müllabsaugeanlage des Olydorfes, die dessen Bewohner das regelmäßige Getöse der Müllabfuhr erspart. Das Olydorf steht heute in neuem alten Glanz da. Die Sanierung mag viele Millionen gekostet haben.
Doch die etwa 6.000 Bewohner sind stolz auf das mittlerweile unter Ensemble-Schutz stehende Areal. Tobias Ranzinger stellt fest, dass die Bewohner des Olydorfes eine eingeschworene Gemeinschaft sind. Sie machen sich immer dann stark , wenn Ungemach von außen droht. So wie der geplante Bau der neuen Fußballarena, der auch durch ihr Engagement verhindert wurde. Das Fazit seines Besuchs: Das Olympiadorf hat eine raue Schale. Aber einen sehr schönen Kern!
Di 24.04. um 17.00 Uhr
Mi 25.04. um 06.15 Uhr
Mi 25.04. um 09.45 Uhr
Sa 28.04. um 13.00 Uhr
Ein Film von Etienne Chaillon, Mathais Théry und Gunnar Dedio
Irgendwo in Europa. Auf einem beschaulichen Bauernhof leben die Tiere scheinbar in Ruhe und Eintracht. Bei näherem Hinsehen zeigt sich aber, dass der Alltag von Küken, Ferkeln, Katzen und Kälbern komplex, unerwartet tragisch aber auch oft lustig ist. Der Filmemacher Gunnar Dedio hat sich mit seinem Team auf die Lauer gelegt und diese Momente mit der Kamera eingefangen. Das Ergebnis ist eine wunderschöne und interessante Langzeitbeobachtung über das vielfältige Leben zwischen Stall, Haus und Weide.
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