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Doku am Nachmittag

Badekult

Schwimmer unter Wasser; Rechte: ARTE

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Mo 06.02. ab 15.30 Uhr
Mo 06.02. ab 04.45 Uhr
Di 07.02. ab 09.00 Uhr

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Eine Geschichte des Schwimmens (1/2) - Mo 06.02. um 15.30 Uhr


Mo 06.02. um 15.30 Uhr
Di 07.02. um 09.00 Uhr


Gegen den Strom
Ein Film von Ralf Breier und Claudia Kuhland

Schwimmen, das ist mehr als Baden. Den Schwimmer fasziniert die Bewegung, er sucht die Herausforderung, in einem feindlichen Element zu bestehen oder das Abtauchen in Stille und Einsamkeit. Aber auch die Angst vor dem Wasser oder die symbolische Rückkehr in den embryonalen Zustand prägen die Leidenschaft der Menschen für das Schwimmen von Beginn an. Stilles oder fließendes Wasser, Strömungen oder Wellen - jeder Form dieses fremden, faszinierenden Elementes hat der Mensch sich schwimmend genähert.

Die erste Folge zeigt, wie die Menschen das Schwimmen als Überlebens- und Kulturtechnik entwickeln; wie etwa die Griechen es lustvoll genießen, Römer und Germanen es militärisch einsetzen und die japanischen Samurai es als eine zeremonielle Übung über die Jahrhunderte kultivieren. Wie das Schwimmen im christlich dominierten Europa erstickt und erst mit der Aufklärung wieder auflebt, während Naturvölker leicht bekleidet keine moralischen Einschränkungen erdulden müssen. Und warum so viele Künstler sich vom Wasser angezogen fühlen, wie Goethe, Lord Byron und viele andere, die ihrer Begeisterung schwärmerisch Ausdruck verleihen für das kühle aber auch gefährliche Element. Es geht um Menschen, die über die Jahrhunderte immer aufs Neue in freien Gewässern das Abenteuer suchen: einen See durchschwimmen, sich in einer Flussströmung bewähren oder den Ärmelkanal bezwingen. Gegen den Strom zu schwimmen ist immer ein kleiner Kampf, und sei es das aktuelle Ringen um die Erlaubnis, offene Gewässer zu nutzen.

Eine Geschichte des Schwimmens (2/2) - Mo 06.02. um 16.15 Uhr


Mo 06.02. um 16.15 Uhr
Di 07.02. um 09.45 Uhr


Stromlinienförmig
Ein Film von Ralf Breier und Claudia Kuhland

Schwimmen, das ist mehr als Baden. Den Schwimmer fasziniert die Bewegung, er sucht die Herausforderung, in einem feindlichen Element zu bestehen oder das Abtauchen in Stille und Einsamkeit. Aber auch die Angst vor dem Wasser oder die symbolische Rückkehr in den embryonalen Zustand prägen die Leidenschaft der Menschen für das Schwimmen von Beginn an. Stilles oder fließendes Wasser, Strömungen oder Wellen - jeder Form dieses fremden, faszinierenden Elementes hat der Mensch sich schwimmend genähert.

Der zweite Teil verfolgt die Entwicklung hin zum perfekt trainierten wissenschaftlich begleiteten Athleten. Was einst bei der Kopie von Schwimmbewegungen der Frösche begann, ist heute eine faszinierende Wissenschaft geworden. Idealbewegungen werden mit dem Computer berechnet und es gibt ultraleichte Ganzkörperanzüge. Es geht um historische Kämpfe und die aktuellen Fronten, an denen um die Hundertstelsekunde gekämpft wird: vom Körper des Schwimmers, über die Trainingsphilosophie bis zur wissenschaftlichen Forschung.

Eine Geschichte des Schwimmens reist einmal quer durch Zeit und Raum, von der Steinzeit bis in die Zukunft, reist von Japan über Australien, nach Europa bis in die USA. Nur Schwimmer kommen zu Wort, Unbekannte und Bekannte, wie Ian Thorpe, Franziska von Almsik, Dawn Fraser, Mark Spitz, Alison Streeter oder John von Düffel. Die Kamera ist unter und über Wasser, ihre Nähe zum fließenden Element verbindet das Aktuelle mit der Steinzeit, Archivbilder mit Kunstwerken, viktorianische Schwimmkostüme mit hightech Badehosen, japanische Samurai mit britischen Kanalschwimmern, gegen den Strom und stromlinienförmig.

Schöner Baden - Mo 06.02. um 17.00 Uhr


Mo 06.02. um 17.00 Uhr
Di 07.02. um 10.30 Uhr


Vom Waschzuber zur Wellnessoase
Ein Film von Winfried Lachauer

Kaum ein Lebensbereich in der Wohnung hat sich in den vergangenen 50 Jahren so rasant verändert wie das Badezimmer. Natürlich: Noch immer fließt dort Wasser, noch immer reinigen sich die Menschen in diesem Raum. Doch die Badekultur und Ausübung der Hygiene ist anders geworden: von der ehemaligen "Katzenwäsche" im Waschzuber und dem samstäglichen Bad in einer Zinkwanne zur heutigen Wellnessoase. Die Nasszelle als Ort des Wohlfühlens. Das liegt vor allem an der "Möblierung" des Raumes. Design und höchste Funktionalität versprechen ein sinnliches Badeerlebnis. Dazu tragen wesentlich zwei Firmen aus dem Schwarzwald bei. "Hansgrohe" und "Duravit" sind aus unscheinbaren Anfängen mit der Veränderung der Badkultur zu Weltmarktführern aufgestiegen: Sie liefern Armaturen, Sanitärkeramik und Badmöbel. Die Bundeskanzlerin schätzt deren Produkte, die Fußball-Nationalelf, ebenso wie die Gäste auf Luxuslinern und in First-Class-Hotels auf der ganzen Welt. In Baden-Württemberg entstehen Bad(e)-Träume, die Trends setzen. Und noch immer gibt es Familien, die von den Anfängen mit der Waschschüssel erzählen können.

Bath - Heiße Quelle der High Society - Mo 06.02. um 17.30 Uhr


Mo 06.02. um 17.30 Uhr
Di 07.02. um 11.00 Uhr


Ein Film von Gunar Hochheiden

Inmitten einer sanfthügeligen Parklandschaft, im Süden Englands, liegt der Kurort Bath. In Mode gekommen ist Bath durch einen Besuch von Königin Anne, die 1702 hier logierte und damit eine Renaissance des ziemlich heruntergekommenen Kurorts auslöste. Die Straßen wurden gereinigt und gepflastert. Bettler wurden verjagt, prominente Gäste dagegen mit Glockengeläut empfangen.

Direkt über dem alten römischen Bad wurde der Pump Room gebaut. Schon in den frühen Morgenstunden wurde hier, zu klassischer Musik, das heiße Mineralwasser getrunken. Zum gesunden Wasser gönnte man sich die "Bath Buns", Mürbeteigbrötchen mit eingebackenen Zuckerwürfeln. Ansonsten sah man, wurde gesehen und erzählte sich die "neuesten Neuigkeiten".

Der Film blickt zurück, auf die ersten Badegäste von Bath, die Römer, und führt weiter in die mondäne Zeit des Kurorts, der bis heute seinen Charme bewahrt hat. Denn in Bath ist alles so geblieben, wie es vor dreihundert Jahren war.